Apokalyptik im Religionsunterricht.

Neun Thesen
Stefan Pauler* (14.01.2002)
   
  Ziel der folgenden Ausführungen ist es nicht, eine Lehrplaneinheit zu dem Thema “Christliche Apokalyptik” zu erstellen. Es geht viel mehr darum, Grundsätze für den Einsatz apokalyptischer Themen im Unterricht herauszuarbeiten und Methoden zu benennen, wie diese Themen im RU umgesetzt werden können. Dies geschieht in Form von Thesen:  
   
  These 1: (Christliche) Apokalyptik gehört in den Lehrplan.  
   
  SchülerInnen verfügen am Ende der Sekundarstufe I über die psychologischen Grundvoraussetzungen für eine Behandlung der christlichen Apokalyptik und ihrer möglichen Wurzeln. Da sie in ihrer Lebenswelt häufig säkularisierter Apokalyptik begegnen, sind ihnen apokalyptische Stoffe nicht fremd, wobei bei ihnen aber ein verzerrtes, auf Weltuntergangsvorstellungen beschränktes Bild der Apokalyptik vorherrscht. Das stellt eine massive Motivreduktion dar, da das Hoffnungspotenzial, das der Apokalyptik zu eigen ist, verschwiegen wird. Dabei sind es gerade diese Hoffnungsbilder, die eine Behandlung der Apokalyptik im Unterricht und eine Korrektur der säkularisierten Vorstellungen der SchülerInnen wünschenswert machen.  
   
  These 2: Die Apokalyptik darf nicht den “Sekten” und kirchlichen Randgruppen überlassen werden.  
   
  Apokalyptik ist ein Urelement des christlichen Glaubens. Dennoch führt sie in den Hauptkirchen ein Schattendasein. Das muss sich ändern, will man verhindern, dass im Stil der “Sektenpropaganda” Bibelstellen wörtlich wie Kochrezepte verwendet werden[1]. Apokalypsen sind “Untergrund- und Trostliteratur” unterdrückter, gläubiger Menschen und dürfen nicht als Endfahrplan gelesen werden, was ihrer Aussageabsicht widerspricht. Solange die Hauptkirchen, auch im Religionsunterricht, die apokalyptische Botschaft nicht wieder mit neuem Leben füllen, wird sie eine “Domäne der Sekten” bleiben.  
   
  Im Unterricht lässt sich bei der Behandlung von “Sekten” bzw. Weltanschaungsgruppen (leider) meist auf aktuelles Material (Belagerung des “Mount Carmel” der Davidianer durch das FBI 1993, Massenselbstmord der Sonnentempler 1994, Giftgasanschlag in Tokio 1995, ...) zurückgreifen.  
   
  An diesem Material oder an diversen Wachtturm-Traktaten der Zeugen Jehovas können die Schwarz-Weiß-Malerei, der Dualismus von Gut und Böse, die Erzeugung von Angst und die Vertretung von Absolutheitsansprüchen von den SchülerInnen erarbeitet werden. Diese sind seitens der biblischen Apokalyptik kritisch zu hinterfragen.  
   
  These 3: Eine Behandlung der (christlichen) Apokalyptik im Unterricht ist nicht einfach.  
   
  Die Argumente, die gegen eine Behandlung der Apokalyptik sprechen, dürfen nicht ignoriert werden. Statt Angst zu überwinden, kann sie umgekehrt auch Angst erzeugen. Die Apokalyptik darf nicht zu einem Resonanzboden für Angstfantasien oder die Lust am Schrecken gemacht werden[2]. Hier ist ein sensibles Vorgehen seitens der Lehrperson notwendig. Des Weiteren ist zu beachten, dass Apokalypsen Bücher ihrer Zeit sind, die in dieser Zeit und für diese Zeit geschrieben wurden, nicht für spätere Generationen in der Zukunft oder sogar der Endzeit. Sie müssen in ihrem eigenen zeitgeschichtlichen Hintergrund gesehen werden. Wörtliches Verständnis und Aussageabsicht müssen getrennt werden. Existenzielle Bezüge zu den SchülerInnen müssen transparent gemacht werden. Das Evangelium ist die Basis, auf der man christliche Apokalypsen zu interpretieren hat.  
   
  Dementsprechend könnte eine Behandlung des Weltgerichtes nach Mt folgendermaßen aussehen: Die SchülerInnen bekommen eine künstlerische Weltgerichtsdarstellung[3] und den Bibeltext Mt 25,31-46 vorgelegt. Diese beiden Medien sollen dann von den SchülerInnen in Kleingruppenarbeit in Beziehung zueinander gesetzt werden. Im Anschluss soll eine Diskussion stattfinden, was apokalyptische Bilderwelt und was die Aussageabsicht  des Textes ist, die zu dem Ergebnis führt, dass die bildhafte Darstellung einem wörtlichen Verständnis folgt und dieses im wahrsten Sinne des Wortes ausmalt, wohingegen die Aussageabsicht des Textes tiefer geht und das gegenwärtige Verhältnis der Menschen zu Gott aufdeckt.  
   
  These 4: Apokalyptik im Unterricht muss immer einen Bezug zu der Lebenswelt der SchülerInnen haben.  
   
  Rupp beklagt bei seinem Ansatz der Behandlung der Offenbarung des Johannes im Unterricht, dass die historisch-kritische Rekonstruktion des ursprünglichen Textsinnes die Texte erst so richtig vergangen macht und bei den SchülerInnen Langeweile erzeugt. Apokalyptische Texte sollen über elementare Fragen der SchülerInnen erschlossen werden, damit diese ihre eigenen Lebenserfahrungen und Lebensdeutungen mit einbringen können[4]. In eine ähnliche Richtung geht die Forderung Biesinger/ Hänles, dass die anthropologische Bedeutung eschatologischer Vorstellungen deutlich gemacht werden muss. Die Eschatologie muss ihre Relevanz für das “Hier” und “Jetzt” aufweisen, da sie sonst keinen Raum im gelebten Leben der Menschen mehr vorfinden wird[5]. Es gilt aufzuweisen, dass die religiösen Formeln einen Mehrwert für das Leben besitzen.  
  Eine den Jugendlichen gerechte Verkündigung muss in deren Leben ansetzen, deren Ängste wahr-, ernst- und annehmen, da diese Ängste der Jugendlichen ein existenzieller Anknüpfungspunkt für die apokalyptische Vorstellungswelt des Christentums sind[6].  
  Kinofilme, Sciencefiction-Bücher und Rock/ Pop-Musik im Religionsunterricht ermöglichen eine Verknüpfung der Lebenswelt der Jugendlichen mit den Glaubensinhalten des christlichen Bekenntnisses. Methodisch bietet sich hier die Behandlung eines Ausschnittes eines bekannten Kinofilmes an. Am Beispiel von “Armageddon” lassen sich archaische Bilder und Symbole nachweisen (die düstere Darstellung des Meteoriten; die Panik im Volk; menschliche Ohnmacht angesichts der kosmischen Bedrohung; Feuer, das vom Himmel fällt; Bruce Willis als Erlöserfigur usw.). Anhand dieser Sequenz kann dann die Frage diskutiert werden, welchen eigenen Gefühlen und Ängsten die SchülerInnen in derartigen Schilderungen begegnen.  
   
  These 5: Es gilt der eschatologische Vorbehalt.  
   
  Gottes Heil steht nicht mehr nur unmittelbar vor der Tür, es hat seinen Fuß bereits über die Schwelle gesetzt. Wir leben in der Spannung zwischen dem „Jetzt-schon“ und dem „Noch-nicht“. Jesus hat uns durch sein Leben und seine Verkündigung gezeigt, wie das Reich Gottes aussieht. Es verwirklicht sich schon jetzt überall, wo Menschen nach seinem Willen leben. Dennoch kann es von den Menschen alleine nicht vollständig heraufgeführt werden. Dazu bedarf es der Parusie Christi, der allein das Reich Gottes vollendet. Diese Perspektive von der Existenz des Reiches Gottes, wo wir es entstehen lassen, macht frei von der Passivität, die den ersten Apokalypsen zugeschrieben werden muss.  
  “Diese Vision vom Reich Gottes, das sichtbar und greifbar wurde im Reden und Handeln Jesu von Nazareth, ist das entscheidende christliche Kriterium für den humanitären Einsatz im Hier und Heute.”[7]  
  Wir können das Reich Gottes nicht verwirklichen. Es kann aber in diese Welt hinein Zeichen ihrer Vollendung geben, die wir von Gott erwarten. Die auf Gottes Sieg über das Weltelend gerichtete Hoffnung macht frei von der Resignation, dass solches Bemühen gegen die Übermacht der Weltverhältnisse ja doch nichts ausrichtet und darum sinnlos sein könnte[8].  
  Die folgende methodische Überlegung setzt voraus, dass die SchülerInnen mit dem Begriff Reich Gottes bereits vertraut sind. Anhand einer “Metapherübung” kann dann im Klassengespräch erörtert werden, wie sich die SchülerInnen das Reich Gottes vorstellen. Es können z.B. die Satzanfänge: Das Reich Gottes ist, wo ...; Das Reich Gottes ist, wenn ...; Das Reich Gottes ist wie als stummer Impuls an die Tafel geschrieben werden[9]. SchülerInnen, die einen Gedanken dazu haben, dürfen sich Kreide nehmen und ihn an die Tafel schreiben. Eine Collage zu den Satzanfängen in Kleingruppen wäre ebenfalls denkbar. Ziel dieser Vorarbeit ist es, zu der Frage: “Können die Menschen das Reich Gottes auf Erden (alleine) schaffen?” zu gelangen.  
   
  These 6: Apokalyptik ist eine Trostbotschaft.  
   
  Apokalypsen sind Trostbücher. Noch heute ist die apokalyptische Literatur “Trostliteratur für Geängstigte” und “Seelsorge” für die Verzweifelten in unserer Mitte und weit darüber hinaus. Die apokalyptische Rede von der Auferstehung der Toten kann SchülerInnen zum Trost werden, die einen geliebten Menschen verloren haben. Die Vorstellung eines neuen Jerusalems kann denjenige SchülerInnen Mut und befreiende Hoffnung  geben, die die Welt als bedrückend und lebensfeindlich erfahren. Die Sicht, dass diese Welt nicht alles ist, dass sie nicht das letzte Wort hat, kann trösten und motivieren, sie zu ändern, dafür zu sorgen, dass sie nicht immer so bleibt, wie sie ist. Gott hat die Schöpfung und die Geschichte fest in der Hand, das Ende ist klar, auch wenn die Erfahrungen des Alltags das manchmal in Frage zu stellen scheinen.  
  Als Einstieg in die apokalyptische Botschaft könnte den SchülerInnen in der vorhergehenden Stunde die Aufgabe gestellt werden, Geschichten, Märchen, Gedichte oder Ähnliches zu suchen, die sie für ermutigend halten. Unter dem Titel “Geschichten, die man anderen als Mutmachgeschichten schenken könnte”[10] werden diese dann in der nächsten Stunde von Einzelnen oder von einer Gruppe vorgetragen. U. a. wird auch die Beschreibung des neuen Jerusalems (Offb 21,1-5) durch die Lehrerin oder den Lehrer vorgestellt. In PartnerInnen- oder Gruppenarbeit können dann im Anschluss die Parallelen zu den eigenen Texten und die trostmachenden Aussagen der Offenbarungsstelle besprochen werden. Schön wäre es, allen SchülerInnen diese Mutmachtexte zu kopieren.  
   
  These 7: Apokalyptik ist politisch.  
   
  Apokalypsen sind Texte wider die Anpassung - Ärgernis für die, die sich in dieser Welt eingerichtet haben. In der Auseinandersetzung mit der christlichen Apokalyptik spielt die Kritik an den sozialen Verhältnissen eine wichtige Rolle. Sowohl die Befreiungstheologien als auch die neue politische Theologie verstehen die Apokalyptik als eine Zeitreflexion, die ein Widerstandspotenzial enthält[11].  
  Die Theologien der Befreiung bezeichnen den Prozess der Beseitigung von Unterdrückung und schuldhaft verursachtem Elend nicht nur als Befreiung der Unterdrückten, sondern auch als die Befreiung der UnterdrückerInnen. Erst damit wird menschliche Gemeinschaft überhaupt möglich[12].  
  Ungerechte Strukturen, religiöse Verfolgung, Unterdrückung und fehlende Zivilcourage sind aktuelle politische Gegenstandsfelder, an denen seitens der Apokalyptik Kritik geübt werden kann und muss.  
  Die Musikformen des Protestes und des Widerstandes, v.a. Jugendlicher, sind Rap und Punk. Es besteht die Möglichkeit gesellschaftskritische Lieder und/oder Lieder, die apokalyptisches Gedankengut transportieren, im Unterricht auf ihre politischen Zielsetzungen hin zu untersuchen. Dabei bietet es sich auch an, die SchülerInnen zu eigenen Raproduktionen anzuregen. Das könnte so aussehen, dass sie versuchen, eigene Texte gegen Unterdrückung und Hoffnungslosigkeit zu schreiben, diese in ein Reimschema bringen und zu einem spontanen Klatschrhythmus oder zu dem rhythmisch instrumentalen Part eines Techno-Stücks aufführen.  
   
  These 8: Apokalyptik ist eine Vision von Gerechtigkeit.  
   
  Die apokalyptische Rede von Gerechtigkeit ist zugleich eine Rede vom Gericht. Die Weltgeschichte erweckt bei vielen Menschen eine echte, tief berechtigte Sehnsucht nach diesem Gericht, nach Aufrichtung des mit Füßen getretenen Rechts, nach ausgleichender Gerechtigkeit.  
  Der Gedanke der Wiedergutmachung für die Opfer (und die Bestrafung der Täter) knüpft wesentlich an das Gerechtigkeitsgefühl vieler junger Menschen an. Der unauslöschliche Gedanke, dass es eine Gerechtigkeit für die ungerecht Behandelten geben muss, ist ein Bezugspunkt der SchülerInnen zu der christlichen Apokalyptik[13].  
  Voraussetzung für Gottes Gerechtigkeit ist das Gericht. Gerade hier stellen sich den SchülerInnen elementare Fragen wie “Muss sich jeder einmal für sein Leben verantworten? Wie geht es nach dem jüngsten Gericht weiter? Gibt es im letzten Gericht nur Gerechtigkeit oder auch Liebe?” von selbst[14] und regen zum eigenständigen Nachdenken an.  
  Dabei sollte transparent gemacht werden, dass es in der Bibel unterschiedliche Vorstellungen von Gericht und Weltende gibt, die sich nicht einfach harmonisieren lassen.  
  Neben der Frage nach der Verantwortlichkeit für das eigene Leben sollten die positiven Aspekte des Gerichts für die Apokalyptiker betont werden, z.B. dass jeder Mensch das Recht auf ein gerechtes Urteil durch den göttlichen Richter hat - einem Richter, der in Jesus Mensch geworden ist und uns  “menschlich” richten wird. Jede angstmachende Annäherung an die Thematik ist zu unterlassen. “Entscheidend geht es um einen anthropologisch-personalen Ansatz, indem mit der Menschenfreundlichkeit Gottes vertraut gemacht wird, zugleich aber auch die Ernsthaftigkeit der eigenen Lebensentscheidung deutlich wird, freilich ohne Skrupulosität und Gewissensangst pädagogisch zu induzieren.”[15]  
  Rupp hat für die Gerichtsszene in der Johannesoffenbarung einen interessanten  Unterrichtsvorschlag erarbeitet. Er lässt die SchülerInnen eine Gerichtsverhandlung im Himmel darstellen. Dabei wird über berühmte historische Persönlichkeiten (Hitler, Clinton, Lady Di, Mutter Theresa) Gericht gehalten. In Kleingruppenarbeit formulieren die SchülerInnen ein Urteil über eine der Personen. Nach der Präsentation der Urteile soll gemeinsam nachgedacht werden, nach welchen Maßstäben gerichtet wurde. Die Urteile werden mit der Gerichtsszene in Offb 20 verglichen[16]. Auch die Frage nach einer All-Erlösung sollte hierbei gestellt werden, wenn sie nicht von alleine aufkommt. Außerdem sollte die Verantwortung für das eigene Leben thematisiert werden.  
   
  These 9: Apokalyptik ist Theologie der Hoffnung.  
   
 

“[‘]Was dürfen wir hoffen?’- diese eschatologische Grundfrage, deren Antwort in der Lehre von der Versöhnung zu suchen ist, sollte sich als roter Faden bei allen Teilthemen bemerkbar machen.”[17]

 
  Deshalb „sollte vom apokalyptischen Geschehen eigentlich nur im Zusammenhang der Hoffnung, und zwar einer Hoffnung am Anfang und einer Hoffnung am Ende erzählt oder gesprochen werden.”[18].  
  Apokalypse bedeutet nicht ein Ende mit Schrecken und ein Schrecken ohne Ende. “Es wäre schon viel, wenn wir den Schüler/ innen im RU vermitteln könnten, dass wir [Christinnen und] Christen uns in unserer Hoffnung durch nichts endgültig erschrecken lassen. Das könnte so etwas wie die Wiederentdeckung einer alten Wortbedeutung sein.”[19]  
  Dieses, möglicherweise auf die alltägliche Schulpraxis ausgerichtetes, Ziel Spaeths greift für die Deskription des in der christlichen Apokalyptik beinhalteten Hoffnungspotenzials zu kurz. Das schon existente neue Jerusalem sagt uns in jeder Leidenssituation zu: Es gibt keine Zeit und keinen Raum, in der oder in dem kein Heil ist. Gott ist der wahre Herr dieser Welt. Wo jegliches Leid die Sprache nimmt, ist das neue Jerusalem ein Wort wider die dunkle Stille.  
  Führt man eine ganze Unterrichtseinheit zu der christlichen Apokalyptik durch, können die SchülerInnen dazu aufgefordert werden, während dieser Zeit in einem gesonderten Heft ein Hoffnungstagebuch zu führen, in welchem sie jeden Tag etwas Hoffnungsvolles vermerken sollen. Dies können persönliche Erfahrungen und Erlebnisse, aber auch Zeitungsnachrichten, Gedichte usw. sein, denen sie im Lauf des Tages begegnet sind[20].  
  Da kein biblisches Buch die Kunst des Abendlandes so stark geprägt hat wie die Johannesoffenbarung, empfiehlt es sich im Sinne des handlungsorientierten und entdeckenden Lernens nach Abschluss der Unterrichtseinheit eine Kirche mit Glasfenstern aufzusuchen, die Szenen aus der Offenbarung des Johannes (oder alternativ das Weltgericht nach Matthäus) darstellen. Können die SchülerInnen im Unterricht besprochene apokalyptische Bilder wiederfinden? Anschließend könnte hier die Aufgabe gestellt werden, selbst eine ein apokalyptisches Motiv aufgreifende Wandmalerei für eine moderne Kirche zu entwerfen.  
   
   
 
 
   
  * Geringfügig überarbeitetes Schlusskapitel der Wissenschaftlichen Hausarbeit von Stefan Pauler zum Thema “Apokalyptik” - (k)ein Thema für die Schule?, die im Fach Kath. Theologie an der PH Ludwigsburg verfasst wurde. Im Sommer 2001 wurde sie mit dem 2. Preis der Stadt Ludwigsburg ausgezeichnet.  
   

   
 
[1] Vgl. Spaeth, Frieder, Befreiung aus dem Bann des Schreckens. Bildung an apokalyptischen Themen. In: Entwurf. Religionspädagogische Mitteilungen 2/ 1997, S. 5-7, hier S. 6.
[2] Vgl. Götz, Cornelia (u.a.), Bilder der Hoffnung - trotz Schrecken. In: Entwurf. Religionspädagogische Mitteilungen. 2/ 1997, 71-72.
[3] Z.B. Weltgericht, Bamberger Dom um 1230, in: Gesellschaft für das Schweizerische Landesmuseum (Hg.), Himmel-Hölle-Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 1994, 13.
[4] Vgl. Rupp, Hartmut, Elementare Fragen als Zugang zur Johannesapokalypse im Religionsunterricht. In: Glaube und Lernen 14 (1999) 63-79.
[5]  Vgl. Biesinger, Albert/ Hänle, Joachim, Zwischen Horror und Erlösung. Gerichtsvorstellungen Jugendlicher als Herausforderung an religionspädagogische Theorie und Praxis. In: Theologische Quartalschrift 178 (1998) 208-228.
[6]  Vgl. Polak, Regina, Apokalyptik - ein Thema für Jugendliche? In: Glaube und Lernen 14 (1999) 47-62.
[7]  Biesinger / Hänle (wie Anm. 5) 221.
[8]  Vgl. Joest, Wilfried, Dogmatik II. Der Weg Gottes mit dem Menschen. 3., durchges. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1993, 641.
[9]  Vgl. Götz u.a. (wie Anm. 2).
[10]  Vgl. ebd.
[11]  Vgl. Martig, Charles, Filmische Apokalypsen. Wie das Kino dem Ende der Zeit entgegenfiebert. In: Herder Korrespondenz 54 2000, 32-38.
[12]  Vgl. Sauter, Gerhard, Einführung in die Eschatologie. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1995, 141.
[13]  Vgl. Biesinger / Hänle (wie Anm. 5) 226.
[14]  Vgl. Rupp (wie Anm. 4) 77.
[15]  Biesinger / Hänle (wie Anm. 5) 216.
[16]  Vgl. Rupp (wie Anm. 4) 78.
[17]  Götz u.a. (wie Anm. 2) 71.
[18]  Spaeth (wie Anm. 1) 7.
[19]  Ebd.
[20]  Vgl. Götz u.a. (wie Anm. 2) 80.