Angebote zu "Leben" (18 Treffer)

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Der Baumeister des Parlaments: Theophil Hansen ...
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Anbieter: reBuy
Stand: 25.11.2020
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Johann Rist, Neue Himmlische Lieder (1651)
219,00 € *
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Erscheinungsdatum: 12.06.2013, Medium: Buch, Einband: Halbleder, Titel: Johann Rist, Neue Himmlische Lieder (1651), Titelzusatz: Musik von Andreas Hammerschmidt, Michael Jacobi, Jacob Kortkamp, Petrus Meier, Hinrich Pape, Jacob Praetorius, Heinrich Scheidemann, Sigmund Theophil Staden, Redaktion: Steiger, Johann Anselm // Küster, Konrad, Verlag: Akademie Verlag GmbH // De Gruyter, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Musikgeschichte // Schreiben // Schreibunterricht // Literaturwissenschaft // Chor // Chormusik // Lied // Kirchenmusik // Sakralmusik // LITERARY CRITICISM // General // 1500 bis heute // Technical Writing // Styleguides // Literatur: Geschichte und Kritik // Geschichte // Geistliche // religiöse Musik // Christliches Leben und christliche Praxis, Rubrik: Musikgeschichte, Seiten: 480, Abbildungen: 6 Schwarz-Weiß- Abbildungen, Gewicht: 1081 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 25.11.2020
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Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen 2
24,00 € *
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ORGELMUSIK FUER TRAUER + BEERDIGUNG AUS DEM 16-20 JAHRHUNDERT|ACH WIE FLUECHTIG ACH WIE NICHTIG - PIUTTI|ALLE MENSCHEN MUESSEN STERBEN / Forchhammer Theophil|AUS TIEFER NOT SCHREI ICH ZU DIR / Scheidt Samuel|AUS TIEFER NOT SCHREI ICH ZU DIR / Frenzel Robert|Befiehl du deine Wege|JESUS MEINE ZUVERSICHT|ERBARM DICH MEIN O HERRE GOTT / Bach Johann Sebastian|MITTEN WIR IM LEBEN SIND / Scheidt Samuel|VATER UNSER IM HIMMELREICH BOEHM|Was Gott tut das ist wohlgetan / Guilmant Felix Alexandre|Wer nur den lieben Gott lässt walten|PRAELUDIUM / Bach Johann Sebastian|SINFONIA (KANTATE 106 ACTUS TRAGICUS) / Bach Johann Sebastian|WIR SETZEN UNS MIT TRAENEN NIEDER AUS MATTHAEUS PASSION / Bach Johann Sebastian|Lascia chi'io pianga (aus Rinaldo) / Haendel Georg Friedrich|ANDANTE AUS TRIOSONATE D-DUR / Telemann Georg Philipp|QUANDO CORPUS MORIETUR AUS STABAT MATER / Pergolesi Giovanni Battista|THE QUEEN'S DOLOUR / Purcell Henry|TOCCATA PER L'ELEVATIONE / Frescobaldi Girolamo|PAVANA LACRIMAE / Sweelinck Jan Pieterszoon|ALL' ELEVAZIONE / Zipoli Domenico|LARGHETTO / Forchhammer Theophil|Fantasie / Pitsch Karl Franz|CORTEGE SOLENNEL BOELLMANN|TRAUERMARSCH AUS OP 17 / Guilmant Felix Alexandre|TRAUERMARSCH OP 41/3 / Guilmant Felix Alexandre|PRO DEFUNCTIS SAINT SAENS|IN PARADISUM (AUS REQUIEM) / Faure Gabriel|SELIG SIND DIE DA LEID TRAGEN|ANDANTE FUNEBRE / Svendsen Johan Severin|ALLERSEELEN ALLEKOTTE|LAMENTO / Klerk Albert de

Anbieter: Notenbuch
Stand: 25.11.2020
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SCHWEIZER ORGELMUSIK 5
19,95 € *
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WERKE VON THEOPHIL FORCHHAMMER|12 CHORALVORSPIELE OP 10|NR 10 WIE SCHOEN LEUCHTET DER MORGENSTERN|NR 12 VALET WILL ICH DIR GEBEN|CHORALBEARBEITUNGEN OP 16|NR 1 WEIHNACHTEN|NR 3 CHARFREITAG|NR 6 ZUR TOTENFEIER|24 ORGELSTUECKE OP 23|NR 8 ICH WILL DICH LIEBEN MEINE STAERKE|NR 10 WUNDERBARER KOENIG|NR 14 KOMM HEILIGER GEIST HERRE GOTT|NR 23 WER NUR DEN LIEBEN GOTT LAESST WALTEN|12 CHORALVORSPIELE OP 25|NR 3 WAS MEIN GOTT WILL DAS GESCHEH ALLZEIT|NR 4 HERR JESU CHRIST MEINS LEBENS LICHT|NR 8 AUF MEINEN LIEBEN GOTT|5 ORGELSTUECKE OP 32|NR 3 AN WASSERFLUESSEN BABYLON|11 LEICHTE CHORALFIGURATIONEN OP 33|NR 3 ICH WILL DICH LIEBEN MEINE STAERKE|NR 4 O GOTT DU FROMMER GOTT|NR 6 O WELT SIEH HIER DEIN LEBEN|18 VOR UND NACHSPIELE OP 37|NR 4 WEIHNACHTEN DIES IST DER TAG|DER UNS ERSCHIENEN|NR 5 LOBT GOTT IHR CHRISTEN|NR 6 JESUS MEINE ZUVERSICHT|NR 7 CHRISTUS DER UNS SELIG MACHT

Anbieter: Notenbuch
Stand: 25.11.2020
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Lebensbilder aus Ostbelgien
17,00 € *
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Der zweite Band von "Lebensbilder aus Ostbelgien" erweitert das farbige Kaleidoskop ostbelgischer Kurzbiografien mit Erinnerungen an Amtsträger, Künstler, Unternehmer, Priester, Politiker, die im Licht der Öffentlichkeit oder auch in stillem Wirken das Leben in der Heimat geprägt haben. Das Buch spannt einen weiten zeitlichen Bogen von der Vergangenheit, die es zu bewahren gilt, bis zu noch frischen Zeugnissen von Lebensleistungen der jüngsten Vergangenheit.Mit Beiträgen über folgende Persönlichkeiten (in alphabetischer Reihenfolge): Peter Becker - Clemens Beckmann - Wilhelm Benker - Willi Berens - Martin Berg - Eugène Bidaut - Heinrich Bischoff - Fernand-Jacques Bleyfuesz - Dominikus Böhm - Bernhard Bredohl - Willy Brüll - Wilhelm Busch - Verlegerfamilie Claessens - Pierre David - Léon Dederichs - Charles Dekeyser - Jean-Jacques Dony - Emil Dovifat - Netty Drooghaag-Butz - Jan Emens - Robert Ernst - Fred Evers - Dr. Hubert Funk - Wim Geelen - Nikolaus Giebels - Stephan Gierets - Josef Graf - Maria Hasemeier-Eulenbruch - Meriora Gillibrand (Hawarden) - Bernhard Heeren - Theodor Hegener - Lucien Hennes - Nikolaus Heyendal - Hubert Jenniges - Hans Jöres - Karl Leopold Kaufmann - Fritz von Korff - Godefroid Kurth - Nanny Lambrecht - Hermann Langer - Arnold de Lasaulx - Olivier & Florent Lebierre - Ernst Leonardy - Marie-Anne Libert - Familie Lorent - Michel Louis - Gottfried Loup - Wilhelm Lovius - Theodor Meurer - Edouard Michel - Mathias Moeris - Dr. Wilhelm Molly - Theodor Mooren - Liesel Neumann - Sebastianus Nicotra - Dr. Victor Nyssen - Walter Ophey - Kurt Ortmann - Firmin Pauquet - Joseph Péters - Wilhelm Pip - Josef Ponten - Charles Richter - Jean Ignace Roderique - Robert Schaaf - Günther Schaus - Adolf Schnorrenberg - Léon Xhaflaire - Norbert Scholzen - Hubert Schoonbroodt - Paul Schoonbroodt - Hubert Theophil Simar - Christian Stüttgen - Heinrich Toussaint - Raoul Ubac - Clara Viebig - Oswald Wetten - Familie Willems - Sebastien Winandy - Hans Wintgens - Jakob Wintgens - François Wolgarten - Peter Zimmer.

Anbieter: buecher
Stand: 25.11.2020
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Lebensbilder aus Ostbelgien
17,60 € *
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Der zweite Band von "Lebensbilder aus Ostbelgien" erweitert das farbige Kaleidoskop ostbelgischer Kurzbiografien mit Erinnerungen an Amtsträger, Künstler, Unternehmer, Priester, Politiker, die im Licht der Öffentlichkeit oder auch in stillem Wirken das Leben in der Heimat geprägt haben. Das Buch spannt einen weiten zeitlichen Bogen von der Vergangenheit, die es zu bewahren gilt, bis zu noch frischen Zeugnissen von Lebensleistungen der jüngsten Vergangenheit.Mit Beiträgen über folgende Persönlichkeiten (in alphabetischer Reihenfolge): Peter Becker - Clemens Beckmann - Wilhelm Benker - Willi Berens - Martin Berg - Eugène Bidaut - Heinrich Bischoff - Fernand-Jacques Bleyfuesz - Dominikus Böhm - Bernhard Bredohl - Willy Brüll - Wilhelm Busch - Verlegerfamilie Claessens - Pierre David - Léon Dederichs - Charles Dekeyser - Jean-Jacques Dony - Emil Dovifat - Netty Drooghaag-Butz - Jan Emens - Robert Ernst - Fred Evers - Dr. Hubert Funk - Wim Geelen - Nikolaus Giebels - Stephan Gierets - Josef Graf - Maria Hasemeier-Eulenbruch - Meriora Gillibrand (Hawarden) - Bernhard Heeren - Theodor Hegener - Lucien Hennes - Nikolaus Heyendal - Hubert Jenniges - Hans Jöres - Karl Leopold Kaufmann - Fritz von Korff - Godefroid Kurth - Nanny Lambrecht - Hermann Langer - Arnold de Lasaulx - Olivier & Florent Lebierre - Ernst Leonardy - Marie-Anne Libert - Familie Lorent - Michel Louis - Gottfried Loup - Wilhelm Lovius - Theodor Meurer - Edouard Michel - Mathias Moeris - Dr. Wilhelm Molly - Theodor Mooren - Liesel Neumann - Sebastianus Nicotra - Dr. Victor Nyssen - Walter Ophey - Kurt Ortmann - Firmin Pauquet - Joseph Péters - Wilhelm Pip - Josef Ponten - Charles Richter - Jean Ignace Roderique - Robert Schaaf - Günther Schaus - Adolf Schnorrenberg - Léon Xhaflaire - Norbert Scholzen - Hubert Schoonbroodt - Paul Schoonbroodt - Hubert Theophil Simar - Christian Stüttgen - Heinrich Toussaint - Raoul Ubac - Clara Viebig - Oswald Wetten - Familie Willems - Sebastien Winandy - Hans Wintgens - Jakob Wintgens - François Wolgarten - Peter Zimmer.

Anbieter: buecher
Stand: 25.11.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
16,80 € *
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auchdarüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Friedenden "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

Anbieter: buecher
Stand: 25.11.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
17,30 € *
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auchdarüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Friedenden "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

Anbieter: buecher
Stand: 25.11.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auch darüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Frieden den "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.11.2020
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