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Zauber der Operette - Die GROßE Danke Show - vo...
18,50 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Wo bleibt das Paprikahendl???Eine spritzige Operettengala von Stephan Wapenhans.Der Haushofmeister alias Alexander Schäfer und Féri Bacsi (Stephan Wapenhans) erinnern sich an die schönen Zeiten im Rössl. Heute soll eine große Gala zu Giselas 60. Geburtstag steigen.In wenigen Stunden soll die Crème de la Crème der Showbranche im frisch renovierten Rössl eintreffen! Angeblich sind die Herrschaften bereits in die Jahre gekommen, aber auch im Rössl läuft längst schon nicht mehr alles rund. Die fetten Jahre sind vorbei und mit dem nicht gerade fitten Ehemann Leopold geht es auch nur so lala. Als als Erste, die Csárdásfürstin auftaucht und darauf besteht, auch die Erste im Programm zu sein, schwant den beiden schon, dass es ein zwar unterhaltsamer aber kein einfacher Abend wird. Die Stars und Sternchen geben sich die Klinke in die Hand... Frau Luna, begleitet von ihren Gestirnen, flirtet mit Ihrem Theophil, Postbotin Katy ist inzwischen die persönliche Assistentin des Kaisers hat sich den Künstlernamen ?Adele? gegeben.Giesecke schreit wie eh und je nach Kartoffelpuffer und jrünen Aalen. Féri Bacsi ist noch immer verzaubert von seiner heimlichen Liebe, der Csárdásfürstin. Sigismund hat sich von Klärchen längst getrennt und lernt für seine neue Freundin fleißig sächsisch. Bei aller Spannung und Aufregung scheint es am Ende doch eine schöne Gala zu werden... wenn da nicht zu allerletzt die wichtigste Person des Abends am falschen Ort warten würde.... Man beschließt trotzdem zu feiern, denn eigentlich hat Gisela an diesem anderen Ort eine neue Liebe gefunden... und das sei ihr gegönnt. Erleben Sie die schönsten Melodien aus 10 Jahren Operetteninszenierungen mit dem fantastischen ?Märkischen Salonorchester? unter der Leitung von Stephanie Bremerich-Jouvenal.Eine Operettengala von Stephan Wapenhans, mit Solisten der Sommeroperette im Seenland Oder-Spree und . . . politisch wird es auch, wenn eine südamerikanische Ikone auftritt. Genießen sie einen unterhaltsamen, frechen Nachmittag mit bekannten Melodien.u.A. mit Ilonka Vöckel, Svenja Gabler, Nicholas Shannon, Alexander G. Schäfer,Stephan Wapenhans und den vier Gestirnen Katrin/Knut/Jana/Frank), Märkisches Salonorchester unter der Leitung von Stefanie Bremerich- Jouvenal.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 30.10.2020
Zum Angebot
Zauber der Operette - Die GROßE Danke Show - vo...
18,50 € *
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Wo bleibt das Paprikahendl???Eine spritzige Operettengala von Stephan Wapenhans.Der Haushofmeister alias Alexander Schäfer und Féri Bacsi (Stephan Wapenhans) erinnern sich an die schönen Zeiten im Rössl. Heute soll eine große Gala zu Giselas 60. Geburtstag steigen.In wenigen Stunden soll die Crème de la Crème der Showbranche im frisch renovierten Rössl eintreffen! Angeblich sind die Herrschaften bereits in die Jahre gekommen, aber auch im Rössl läuft längst schon nicht mehr alles rund. Die fetten Jahre sind vorbei und mit dem nicht gerade fitten Ehemann Leopold geht es auch nur so lala. Als als Erste, die Csárdásfürstin auftaucht und darauf besteht, auch die Erste im Programm zu sein, schwant den beiden schon, dass es ein zwar unterhaltsamer aber kein einfacher Abend wird. Die Stars und Sternchen geben sich die Klinke in die Hand... Frau Luna, begleitet von ihren Gestirnen, flirtet mit Ihrem Theophil, Postbotin Katy ist inzwischen die persönliche Assistentin des Kaisers hat sich den Künstlernamen ?Adele? gegeben.Giesecke schreit wie eh und je nach Kartoffelpuffer und jrünen Aalen. Féri Bacsi ist noch immer verzaubert von seiner heimlichen Liebe, der Csárdásfürstin. Sigismund hat sich von Klärchen längst getrennt und lernt für seine neue Freundin fleißig sächsisch. Bei aller Spannung und Aufregung scheint es am Ende doch eine schöne Gala zu werden... wenn da nicht zu allerletzt die wichtigste Person des Abends am falschen Ort warten würde.... Man beschließt trotzdem zu feiern, denn eigentlich hat Gisela an diesem anderen Ort eine neue Liebe gefunden... und das sei ihr gegönnt. Erleben Sie die schönsten Melodien aus 10 Jahren Operetteninszenierungen mit dem fantastischen ?Märkischen Salonorchester? unter der Leitung von Stephanie Bremerich-Jouvenal.Eine Operettengala von Stephan Wapenhans, mit Solisten der Sommeroperette im Seenland Oder-Spree und . . . politisch wird es auch, wenn eine südamerikanische Ikone auftritt. Genießen sie einen unterhaltsamen, frechen Nachmittag mit bekannten Melodien.u.A. mit Ilonka Vöckel, Svenja Gabler, Nicholas Shannon, Alexander G. Schäfer,Stephan Wapenhans und den vier Gestirnen Katrin/Knut/Jana/Frank), Märkisches Salonorchester unter der Leitung von Stefanie Bremerich- Jouvenal.

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Stand: 30.10.2020
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Der Berliner
14,00 € *
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DIE SCHOENSTEN BERLINER LIEDER|SPORTPALAST|WALZER|DAS MACHT DIE BERLINER LUFT|GLUEHWUERMCHEN|IDYLL|O Theophil|DAS IST DER ZAUBER VON BERLIN|HINTERM OFEN SITZT NE MAUS|BIS FRUEH UM FUENFE|WIR SIND IMMER NOCH BERLINER|Ja Der Kurfuerstendamm Kann Erzaehlen|In Berlin Da Ist Was Los|Berlin Bleibt Doch Berlin|DAS WAR IN SCHOENEBERG / Kollo Walter|DAS WAR SEIN MILLJOEH / Kollo Walter|HEIMWEH NACH DEM KURFUERSTENDAMM|ICH HAB NOCH EINEN KOFFER IN BERLIN|Im Grunewald Ist Holzauktion|KREUZBERGER NAECHTE / Gebrueder Blattschuss|PACK DIE BADEHOSE EIN|SEHN SE DAS IST BERLIN|Untern Linden|SOLANG NOCH UNTERN LINDEN / Kollo Walter

Anbieter: Notenbuch
Stand: 30.10.2020
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Wien
25,00 € *
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Alle Wege führen nach WienWas verbindet den israelischen Pantomimen Samy Molcho, die russische Pianistin Elisabeth Leonskaja und den amerikanischen Musicalstar Olive Moorefield? Ihre Wahlheimat. Die Erfolgsgeschichte Wiens ist zu einem nicht geringen Teil die Geschichte seiner Zuzügler. Dies zeigt sich besonders an der Prominenz von einst: Prinz Eugen war Franzose, Architekt Theophil Hansen Däne, Burgschauspieler Raoul Aslan Grieche. Möbelfabrikant Michael Thonet war gebürtiger Deutscher - so wie Beethoven und Brahms. Fußballstar Matthias Sindelar hat tschechische, "Hummerkönig" Attila Dogudan türkische Wurzeln. Wie wurden sie alle zu Wienern? Durch Übersiedlung? Durch Anpassung? Am Ende aus Liebe? Dietmar Grieser, selbst Wahlwiener, porträtiert mit dem ihm eigenen Charme prominente Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart, die in Wien ihre berufliche Erfüllung fanden - und ihr persönliches Glück.

Anbieter: buecher
Stand: 30.10.2020
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Wien
25,00 € *
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Alle Wege führen nach WienWas verbindet den israelischen Pantomimen Samy Molcho, die russische Pianistin Elisabeth Leonskaja und den amerikanischen Musicalstar Olive Moorefield? Ihre Wahlheimat. Die Erfolgsgeschichte Wiens ist zu einem nicht geringen Teil die Geschichte seiner Zuzügler. Dies zeigt sich besonders an der Prominenz von einst: Prinz Eugen war Franzose, Architekt Theophil Hansen Däne, Burgschauspieler Raoul Aslan Grieche. Möbelfabrikant Michael Thonet war gebürtiger Deutscher - so wie Beethoven und Brahms. Fußballstar Matthias Sindelar hat tschechische, "Hummerkönig" Attila Dogudan türkische Wurzeln. Wie wurden sie alle zu Wienern? Durch Übersiedlung? Durch Anpassung? Am Ende aus Liebe? Dietmar Grieser, selbst Wahlwiener, porträtiert mit dem ihm eigenen Charme prominente Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart, die in Wien ihre berufliche Erfüllung fanden - und ihr persönliches Glück.

Anbieter: buecher
Stand: 30.10.2020
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Kirche ohne Juden
18,00 € *
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Die Rolle der Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus ist Thema in der Sekundarstufe II, in einigen Bundesländern auch schon ab Jahrgangsstufe 9. Die Annäherung erfolgt wirksam und eingängig über konkrete Lebensgeschichten einzelner Personen. Damit geht biographisches Lernen über in ein tieferes Verständnis der historischen Sachverhalte.1. Welche Vorgeschichte hat das Thema "Kirche und Nationalsozialismus" eigentlich? Die Geschichte des Christentums ist von Anfang an auch durch religiösen Antijudaismus geprägt. Antijüdisches Denken zieht sich wie ein roter Faden vom Mittelalter über Luther bis zu Adolf Stoeckers "Christlich-Sozialer Bewegung", in der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts christlich motivierter Antisemitismus zeigte.2. Wie hat sich die Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus positioniert? Dazu werden die "Deutschen Christen" näher in den Blick genommen; die Thüringer Deutschen Christen, von Leffler und Leutheuser gegründet, gab es schon ab 1928. Der thüringische Landesbischof Martin Sasse, der sogar am 9. November 1938 die Pogrome guthieß, wird konfrontiert mit dem Pfarrer Ernst Flatow, dem seine jüdische Herkunft zum Verhängnis wurde.3. Wer hat sich in dieser Zeit für die Juden und die sogenannten "Judenchristen" eingesetzt? Der Fokus liegt hier auf Ina Gschlössl, Marga Meusel, Elisabeth Schmitz und Katharina Staritz sowie Julius von Jan und Theophil Wurm.4. Wie kann mit der kirchlichen Schuld nach 1945 umgegangen werden? Exemplarisch steht das Verhalten der beiden Leiter des von 1939-1945 in Eisenach existierenden kirchlichen "Entjudungsinstitutes",Siegfried Leffler und Walter Grundmann.

Anbieter: buecher
Stand: 30.10.2020
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Kirche ohne Juden
18,60 € *
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Die Rolle der Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus ist Thema in der Sekundarstufe II, in einigen Bundesländern auch schon ab Jahrgangsstufe 9. Die Annäherung erfolgt wirksam und eingängig über konkrete Lebensgeschichten einzelner Personen. Damit geht biographisches Lernen über in ein tieferes Verständnis der historischen Sachverhalte.1. Welche Vorgeschichte hat das Thema "Kirche und Nationalsozialismus" eigentlich? Die Geschichte des Christentums ist von Anfang an auch durch religiösen Antijudaismus geprägt. Antijüdisches Denken zieht sich wie ein roter Faden vom Mittelalter über Luther bis zu Adolf Stoeckers "Christlich-Sozialer Bewegung", in der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts christlich motivierter Antisemitismus zeigte.2. Wie hat sich die Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus positioniert? Dazu werden die "Deutschen Christen" näher in den Blick genommen; die Thüringer Deutschen Christen, von Leffler und Leutheuser gegründet, gab es schon ab 1928. Der thüringische Landesbischof Martin Sasse, der sogar am 9. November 1938 die Pogrome guthieß, wird konfrontiert mit dem Pfarrer Ernst Flatow, dem seine jüdische Herkunft zum Verhängnis wurde.3. Wer hat sich in dieser Zeit für die Juden und die sogenannten "Judenchristen" eingesetzt? Der Fokus liegt hier auf Ina Gschlössl, Marga Meusel, Elisabeth Schmitz und Katharina Staritz sowie Julius von Jan und Theophil Wurm.4. Wie kann mit der kirchlichen Schuld nach 1945 umgegangen werden? Exemplarisch steht das Verhalten der beiden Leiter des von 1939-1945 in Eisenach existierenden kirchlichen "Entjudungsinstitutes",Siegfried Leffler und Walter Grundmann.

Anbieter: buecher
Stand: 30.10.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
16,80 € *
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auchdarüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Friedenden "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

Anbieter: buecher
Stand: 30.10.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
17,30 € *
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auchdarüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Friedenden "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

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