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Anbieter: Notenbuch
Stand: 04.08.2020
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Auf Rosen Gebettet|Berliner Luft / Lincke Paul|BRANDBRIEF GALOPP|CAPRI|Der Weg Zum Herzen|DER ZAUBER VON BERLIN|DIE GIGERLKOENIGIN|FOLIES BERGERE|GLUEHWUERMCHEN IDYLL / Lincke Paul|IM REICHE DES INDRA / Lincke Paul|IM WAZERRAUSCH|IN DER SPERLINGSGASSE|LIEBE MICH KUESSE MICH|LOSE MUNTRE LIEDER|O Theophil|SCHENK' MIR DOCH EIN KLEINES BISSCHEN LIEBE|SCHLOESSER DIE IM MONDE LIEGEN|SIAMESISCHE WACHTPARADE|TAUSEND EINE NACHT|VERSCHMAEHTE LIEBE|Wenn Im Lenz Die Knospen Sprießen|ZAHNRAD POLKA|PAUL LINCKE MELODIEN|AUF DEM HAENGEBODEN|DA MUSS ES NIEDLICH SEIN|DER RUNXENDORFER|DIE LIEBESINSEL|IST DIE WELT AUCH NOCH SO SCHOEN|LASST DEN KOPF NICHT HAENGEN|Laternchen Walzer|WENN IN LINDER FRUEHLINGSNACHT

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Stand: 04.08.2020
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Zauber der Operette ? Die Große DANKE SHOW - Za...
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BUCHUNGSHINWEIS:Alle Plätze sind barrierefrei und die Begleitpersonen benötigt ein eigenes kostenfreies Ticket.Tische (Kategorie 1 und 3) sind für Familien bzw. Gruppen von 3 bis 8 Personen buchbar.Pro Tisch darf eine Familie bzw Gruppe sitzen.Nicht benötigte Plätze müssen als Preisstufe Sicherheitsabstand (0,00 ?) gebucht werden.Zur Eigenkontrolle: Am Ende müssen also alle Plätze des Tisches von einer Familie bzw. Gruppe gebucht sein.Plätze im Block A sind für 1 bis 2 Personen vorgesehen. Zu jeder Buchung muss 1 Ticket der Preisstufe Sicherheitsabstand (0,00 ?) gebucht werden._____________________________Wo bleibt das Paprikahendl???Eine spritzige Operettengala von Stephan WapenhansDie Rösslwirtin erwartet wichtige Gäste. Heute soll die große Gala zu Giselas60. Geburtstag steigen.In wenigen Stunden soll die Crème de la Crème der Showbranche im frisch renovierten Rössl eintreffen! Angeblich sind die Herrschaften bereits in die Jahre gekommen, aber auch im Rössl läuft längst schon nicht mehr alles rund. Die fetten Jahre sind vorbei und mit dem nicht gerade fitten Ehemann Leopold geht es auch nur so lala. Als, als erste, die Csárdásfürstin auftaucht und darauf besteht, auch die Erste im Programm zu sein, schwant der Wirtin schon, dass es ein zwar unterhaltsamer aber kein einfacher Abend wird. Die Stars und Sternchen geben sich die Klinke in die Hand... Frau Luna, begleitet von ihren Gestirnen, flirtet mit Ihrem Theophil, die Postbotin Katy, die inzwischen die persönliche Assistentin des Kaisers ist, hat sich wohl einer Gesichtsstraffung und Botox Behandlung unterzogen. Die drei alten Schachteln legen eine flotte Sohle aufs Parkett und Berlinern was das Zeug hält. Giesecke schreit wie eh und je nach Kartoffelpuffer und jrünen Aalen. Féri Bacsi ist seiner heimlichen Liebe der Csárdásfürstin hinterhergereist und versucht sich am Ende als Vermittler zwischen den so verschiedenen Charakteren und muss am Ende auch die Zuschauer um gesangliche Unterstützung bitten. Sigismund hat sich von Klärchen längst getrennt und lernt für seine neue Freundin fleißig sächsisch. Bei aller Spannung und Aufregung scheint es am Ende doch eine schöne Gala zu werden... wenn da nicht zu allerletzt die wichtigste Person des Abends am falschen Ort warten würde.... Man beschließt trotzdem zu feiern, denn eigentlich hat Gisela an diesem anderen Ort eine neue Liebe gefunden... und das sei ihr gegönnt. Erleben Sie die schönsten Melodien aus 10 Jahren Operetteninszenierungen mit dem fantastischen ?Märkischen Salonorchester? unter der Leitung von Stephanie Bremerich-Jouvenal.Eine Operettengala von Stephan Wapenhans, mit Solisten der Sommeroperette im Seenland Oder-Spree und . . . politisch wird es auch, wenn eine südamerikanische Ikone auftritt. Genießen sie einen unterhaltsamen, frechen Nachmittag mit bekannten Melodien.

Anbieter: Konzertkasse
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BUCHUNGSHINWEIS:Alle Plätze sind barrierefrei und die Begleitpersonen benötigt ein eigenes kostenfreies Ticket.Tische (Kategorie 1 und 3) sind für Familien bzw. Gruppen von 3 bis 8 Personen buchbar.Pro Tisch darf eine Familie bzw Gruppe sitzen.Nicht benötigte Plätze müssen als Preisstufe Sicherheitsabstand (0,00 ?) gebucht werden.Zur Eigenkontrolle: Am Ende müssen also alle Plätze des Tisches von einer Familie bzw. Gruppe gebucht sein.Plätze im Block A sind für 1 bis 2 Personen vorgesehen. Zu jeder Buchung muss 1 Ticket der Preisstufe Sicherheitsabstand (0,00 ?) gebucht werden._____________________________Wo bleibt das Paprikahendl???Eine spritzige Operettengala von Stephan WapenhansDie Rösslwirtin erwartet wichtige Gäste. Heute soll die große Gala zu Giselas60. Geburtstag steigen.In wenigen Stunden soll die Crème de la Crème der Showbranche im frisch renovierten Rössl eintreffen! Angeblich sind die Herrschaften bereits in die Jahre gekommen, aber auch im Rössl läuft längst schon nicht mehr alles rund. Die fetten Jahre sind vorbei und mit dem nicht gerade fitten Ehemann Leopold geht es auch nur so lala. Als, als erste, die Csárdásfürstin auftaucht und darauf besteht, auch die Erste im Programm zu sein, schwant der Wirtin schon, dass es ein zwar unterhaltsamer aber kein einfacher Abend wird. Die Stars und Sternchen geben sich die Klinke in die Hand... Frau Luna, begleitet von ihren Gestirnen, flirtet mit Ihrem Theophil, die Postbotin Katy, die inzwischen die persönliche Assistentin des Kaisers ist, hat sich wohl einer Gesichtsstraffung und Botox Behandlung unterzogen. Die drei alten Schachteln legen eine flotte Sohle aufs Parkett und Berlinern was das Zeug hält. Giesecke schreit wie eh und je nach Kartoffelpuffer und jrünen Aalen. Féri Bacsi ist seiner heimlichen Liebe der Csárdásfürstin hinterhergereist und versucht sich am Ende als Vermittler zwischen den so verschiedenen Charakteren und muss am Ende auch die Zuschauer um gesangliche Unterstützung bitten. Sigismund hat sich von Klärchen längst getrennt und lernt für seine neue Freundin fleißig sächsisch. Bei aller Spannung und Aufregung scheint es am Ende doch eine schöne Gala zu werden... wenn da nicht zu allerletzt die wichtigste Person des Abends am falschen Ort warten würde.... Man beschließt trotzdem zu feiern, denn eigentlich hat Gisela an diesem anderen Ort eine neue Liebe gefunden... und das sei ihr gegönnt. Erleben Sie die schönsten Melodien aus 10 Jahren Operetteninszenierungen mit dem fantastischen ?Märkischen Salonorchester? unter der Leitung von Stephanie Bremerich-Jouvenal.Eine Operettengala von Stephan Wapenhans, mit Solisten der Sommeroperette im Seenland Oder-Spree und . . . politisch wird es auch, wenn eine südamerikanische Ikone auftritt. Genießen sie einen unterhaltsamen, frechen Nachmittag mit bekannten Melodien.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 04.08.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auchdarüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Friedenden "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

Anbieter: buecher
Stand: 04.08.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
17,30 € *
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auchdarüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Friedenden "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

Anbieter: buecher
Stand: 04.08.2020
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Theophil Maag - Zeitungsmacher aus Leidenschaft
5,71 € *
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Theophil Maag ist ein überzeugter und engagierter Verfechter der freien Presse. Sein 56jähriges Wirken als Zeitungsmacher ist rekordverdächtig. Dies ist Grund genug, ihm den ersten Band unserer neuen Reihe "Porträts aus Wirtschaft und Politik" zu widmen.Der versierte Historiker Dr. phil. Kurt Humbel hat die Jahrgänge 1955-2011 des „Gemeinde-Anzeigers“ und späteren „Stadt-Anzeigers“ Seite für Seite durchgesehen, um der Spur des unabhängigen Herausgebers Theophil Maag zu folgen. Das Ergebnis ist eine vielschichtige Darstellung seiner Persönlichkeit.Theophil Maag hat sich im Lauf der Jahrzehnte zu vielen Themen geäussert. Die vorliegende Dokumentation formuliert eine persönliche und kritische Geschichte Opfikons der letzten 60 Jahre.

Anbieter: Dodax
Stand: 04.08.2020
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Pimpf, Pfarrer, Pazifist
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Als Hitler Reichskanzler wurde, war Ulrich Finckh fünf Jahre alt - und siebzehn, als Deutschland 1945 den Krieg verloren hatte. Hineingeboren in ein christliches Elternhaus - sein Onkel war der Landesbischof Theophil Wurm -, wächst er einer Welt zwischen "Hakenkreuz" und "Kreuz" auf, gerät als "Pimpf" im "Jungvolk" in Konflikt mit der "Bekennenden Kirche". Nie hat er vergessen, wie vielen Lügen von Politikern und Parolen vom Stolz auf das "heilige Vaterland" er zunächst aufgesessen ist. Sein Denken und Fühlen hat sich dadurch nach 1945 grundlegend verändert. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft wollte er als künftiger Pfarrer gegen das Unrecht angehen und Menschen zur Seite stehen, die Hilfe brauchten. Darüber hinaus engagierte er sich u.a. für Frieden und Freiheit, für Kriegsdienstverweigerer (KDV), Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Ausbau des Rechtsstaates, etwa in der Gustav-HeinemannInitiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der "Zentralstelle für Recht und Schutz der KDV" wandte er sich gegen die Anerkennungs- und Prüfverfahren für KDV und klagte sie, damit ins Schwarze treffend, als "Inquisition des Gewissens" an, was den Verantwortlichen schwer zusetzte. Ebenso wirkte er als Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK). Statt des "Zivilen Ersatzdienstes" der KDV verlangte er einen Friedensdienst, der zum Programm "Sozialer Friedensdienst" führte. Oft eckte Finckh mit seinem Bestreben, das Unrecht beim Namen zu nennen und an den Pranger zu stellen, bei Vorgesetzten und betroffenen Stellen an. Manchmal erschien er sogar Freunden und Gefährten als zu weitgehend. Doch waren ihm die Menschen, die Unterstützung benötigten, wichtiger als solche Bedenken. Finckhs Authenzität und unermüdliche Regsamkeit, seine Ehrlichkeit und Geradheit haben selbst seine Gegner nicht unberührt gelassen, manchen von ihnen sogar Ehrfurcht eingeflößt. Sein Buch legt aber auch darüber Zeugnis ab, wie sehr es ihm gelungen ist, Mitstreiter und außerordentliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bürgerrechtliche Belange zu gewinnen. Man muss eben glaubwürdig sein.Als besonders beeindruckend und lehrreich erweisen sich Finckhs erhellende Hinweise auf die oft harten Auseinandersetzungen mit staatlichen Behörden und der Hardthöhe. Er legt offen, wie das Verteidigungsministerium selbst das Bundesverfassungsgericht nach Strich und Schaden belogen hat, um Kriegsdienstverweigerern zu schaden und die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren. Zwar ist die Wehrpflicht abgeschafft, doch sowie sie wieder eingeführt werden sollte, gilt es, Finckhs Warnungen erneut ernst zu nehmen. Bei aller Kritik an der Gesellschaft und Behörden hält Finckh am Rechtsstaat fest, zumal er die Freiheit des Wortes und der Meinungsäußerung garantiert. Als "Pimpf, Pfarrer und Pazifist" blickt Ulrich Finckh auf ein langes Leben zurück. Er sieht - wie schon Gustav Heinemann - im Frieden den "Ernstfall" und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage - ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und das Leben eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.

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Donnerstags bei Kanakis
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Das Exil beginnt mit der Rückkehr Wien in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg: Jeden Donnerstag treffen sich bei Theophil Kanakis Künstler, Schauspielerinnen, Journalisten. Von den Kriegsjahren spricht hier keiner. Die Zeichen stehen auf Neubeginn. Da ist Kuno Adler, ein hoch qualifizierter jüdischer Wissenschaftler, aus dem Exil zurückgekehrt, der hofft, in der alten neuen Heimat wieder Fuss zu fassen. Aber er trifft auf Ausfl üchte, Geringschätzung. Da ist eine katholische Prinzessin, die sich als Laborassistentin durchschlägt, für die sein Herz schlägt. Und da ist Marie-Theres, Tochter einer österreichischen Aristokratin und eines dänischen Chemikers, die an ihrer Arglosigkeit zugrunde zu gehen droht. De Waals lebendiges Figuren-Tableau ist vieles zugleich: scharfsichtiges Sitten- und Zeitporträt, Milieuschilderung und elegischer Abgesang.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 04.08.2020
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